Evelyn Brock – Leitfaden für eine erfolgreiche Existenzgründung (IHK): Der Erlebnisbericht

Das Wichtigste in Kürze


  • Bereite Dich gut vor:
    Denke Deine Selbstständigkeit gut durch und hab einen Plan
  • Halte durch:
    Jeder kann sich selbstständig machen, wenn er einen langen Atem hat
  • Mach nicht alles selbst:
    Lerne, Tätigkeiten nach draußen zu geben, damit Du Dich auf die Kernaufgaben fokussieren kannst

Verfroren und doch pünktlich

Ein Samstagmorgen im Februar. Es ist kalt, es ist früh und ich habe die Radstrecke zum heutigen Seminar unterschätzt. Ein wenig verfroren und gerade so pünktlich komme ich in den heiligen Hallen des IHK-Bildungszentrums an. Im Gegensatz zum Hauptsitz der IHK zu Köln, der sich in Spuckweite vom Dom befindet, liegt das Bildungszentrum sogar außerhalb des CallaBike-Kerngebiets. Wenn man sein DB-Leihfahrrad hier abstellt, muss man Strafe zahlen, weil das so weit ab vom Schuss ist, dass eine weitere Vermietung in den nächsten Tagen als sehr unwahrscheinlich gilt. Diese abseitige Lage wird in der Mittagspause nochmal Thema sein.

Erfahrungen aus der Praxis

Im Seminarraum sind schon alle Teilnehmer und die Trainerin versammelt. 10 Teilnehmer, Tische in U-Form und der Beamer läuft.
Das Thema lautet heute „Leitfaden für eine erfolgreiche Existenzgründung“. Die IHK Köln bietet dieses Seminar regelmäßig an, selbstständige Gründer- und Unternehmensberater führen diese Seminare durch. Die heutige Trainerin ist Evelyn Brock, seit 20 Jahren selbstständig als Gründer- und Unternehmensberaterin oder auch -coach. Sie kennt sich also nicht nur theoretisch mit dem Thema aus und hat Erfahrung als Beraterin gesammelt, sondern als Selbstständige kann sie auch aus eigener Erfahrung berichten, was bei einer Existenzgründung zu beachten ist.

„Was planen Sie? Was erwarten Sie?“

Wir starten mit einer Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählt von seinem Vorhaben. Es ist eine bunt gemischte Truppe. Einzelhandel, Beratung, Dienstleistung, Trainer, Gesundheit, Start-up, alle möglichen Ausprägungen der Selbstständigkeit und verschiedene Branchen finden sich unter den Teilnehmern wieder. Auch die Erwartungen an das Seminar sind unterschiedlich. Während die einen eher wissen wollen, wie sie Marketing betreiben können, geht es anderen mehr um mögliche Förderprogramme und wieder andere wollen erfahren, wie sie diesen ominösen Business Plan schreiben. Am Ende landen viele bunte Karten mit unseren Erwartungen an der Pinnwand.
Ein erster Unterschied zu den Seminaren, die ich bislang besucht habe, wird schnell offensichtlich. Beim Vorstellen meiner Erwartungen rutscht mir ein „Du“ und auch mal ein „Euch“ raus. Evelyn Brock wird uns heute siezen. Mir fällt auf, dass es in meinem Leben kaum noch Situationen gibt, in denen ich Menschen sieze, die ich gerade kennengelernt habe. Was auch immer das über mich und mein Umfeld aussagt…
Evelyn Brock nutzt das „Sie“, um eine professionelle Distanz zu bewahren. Durch ihre nahbare und aufmerksame Art gelingt es ihr gleichzeitig, eine gute Beziehung zu den Teilnehmern aufzubauen und eine vertrauliche, konstruktive Atmosphäre zu schaffen.

Plapperlapap

Evelyn Brock wird uns heute viele Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit beantworten. Gleich am Anfang stellt sie klar, dass sie an einem Tag nicht alles erklären kann. Wenn wir bei jeden Thema in die Tiefe gehen würden, würde das Seminar drei Wochen dauern.
Für den heutigen Tag verspricht sie Kniffe und Tricks für die Existenzgründung. Das Konzept für den Tag sieht folgendermaßen aus: „Ich plappere hier durch, Sie stellen Zwischenfragen.“ Klingt nach nem guten Plan, ich bin gespannt!

Jeder kann das!

Dann geht sie also los, die wilde Fahrt in Richtung Selbstständigkeit.
Zum Einstieg in das Thema macht uns Evelyn Brock mal Angst, mal Hoffnung in Bezug auf die bevorstehende Gründung. Ihr Anliegen ist dabei gar nicht, uns Angst zu machen, sondern uns auf die Achterbahn vorzubereiten, auf die wir uns einlassen. Damit meint sie die großen Herausforderungen, die auf uns warten und die Hochs und Tiefs, die deutlich stärker ausgeprägt sind als im Angestelltendasein.
Für sie ist das A und O einer Existenzgründung eine gute Vorbereitung. Sie berichtet von der Erfahrung vieler Gründer, die in ihrem Bekanntenkreis eher skeptische Blicke ernten, wenn sie von ihren Plänen erzählen: Es wird gewarnt!
Nicht zuletzt deswegen ist die Angst vor dem Scheitern der Hauptgrund, warum Menschen in Deutschland vor einer Gründung zurückschrecken. Evelny Brock bedauert dies sehr und verweist sehnsüchtig auf die USA, wo das Scheitern als wichtige Erfahrung für die nächste Gründung angesehen wird.
Damit schaltet sie schnell wieder in den Hoffnungsmodus um. Schließlich beginnt sich diese Haltung in Deutschland zu ändern, es entsteht eine neue Gründerwelle. Uns gibt sie mit auf den Weg, die Warnungen aus dem Umfeld nicht ernst zu nehmen, denn diese haben viel mehr mit den Leuten selbst zu tun als mit uns.
Mit einem hoffnungsvollen Ausblick schließt sie ihr Anfangsplädoyer ab: „Jeder kann sich selbstständig machen. Das ist kein Hexenwerk. Mit guter Vorbereitung geht das.“

Halte durch!

Bevor das jeder kann, darf sich jeder erst noch ein paar Erfolgsfaktoren draufschaffen. Für Evelyn Brock sind die wichtigsten Eigenschaften eines Gründers Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz. Es geht darum, sich den Tag und seine Arbeit selbst zu strukturieren und auch dann noch den elften potenziellen Kunden anzurufen, wenn ich schon zehn Absagen bekommen habe.

Freie Berufe und Gewerbetreibende

Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Freien Berufen und Gewerbetreibenden. Freiberufler haben den Vorteil, dass sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen. Ein Gewerbe melde ich beim Gewerbeamt an, Freiberufler melden sich beim Finanzamt als selbstständig. Hier geht Evelyn Brock im Detail auf die Fragen der Teilnehmer ein, falls diese sich nicht sicher sind, ob sie nun frei oder gewerblich unterwegs sind. Auch mögliche kompliziertere Mischformen spricht sie an.

Kleinunternehmer und Umsatzsteuer

Kurz geht Evelyn Brock auf die Kleinunternehmerregelung ein. Bei Umsätzen von weniger als 17.500 EUR im ersten Jahr kann ich diese in Anspruch nehmen und bin dann von der Umsatzsteuer befreit. Laut Evelyn Brock ist der Hasenfuß dabei, dass ich damit auch auf den Vorsteuerabzug verzichte. Das ist insbesondere dann nachteilig, wenn ich am Anfang eher überproportional hohe Ausgaben habe.

Eine Trainerin, die für ihre Teilnehmer sorgt

Nach einer detaillierten Beispielrechnung zur Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Vorsteuer ist Pause. Zu Anfang des Trainings hat Evelyn Brock abgefragt, ob Raucher anwesend seien und angekündigt, darauf zu achten, dass ausreichend Pausen gemacht werden. Das ist jetzt der Fall. Ihre Fürsorge für die Teilnehmer zeigt sich auch, als sie in der Pause einen ausländischen Teilnehmer, der nicht so gut deutsch spricht, fragt, ob er alles versteht oder ob sie langsamer reden soll. Sie ist sehr interessiert daran, dass es den Teilnehmern gut geht und dass alle mitkommen. Find ich gut, sehr gut!

Persönlichkeit gewinnt

Nach der Pause geht es weiter mit dem Gründungskonzept. „Da husche ich mal rüber, weil sie alle ja schon ne Idee haben.“ Beim Thema „Persönlichkeit gewinnt“ geht sie kurz auf einen Teilnehmer ein, der sich als Trainer selbstständig machen möchte: „Trainings gibt es schon viele, Sie werden was Neues schaffen und Ihre persönliche Note einbringen.“ So wird’s gemacht!

Rechts formen, links überholen

Eine Frage, die sich jeder Selbstständige stellt, ist die nach der passenden Rechtsform. Die typischen Formen sind Einzelunternehmer, GbR und GmbH. Evelyn Brock erläutert die Vor- und Nachteile dieser drei Arten. Ein Sonderfall ist die UG (Unternehmergesellschaft), die geschaffen wurde, als immer mehr Gründer nach England geflogen sind, um eine Ltd. zu gründen. Grund war, dass für eine haftungsbeschränkte Rechtsform (GmbH) mindestens 25.000 EUR Einlage notwendig waren. Das ist für viele Gründer eine hohe Hürde, bei der Ltd. reicht 1 Pfund. Dann kam der Staat und hat die UG als Vorstufe einer GmbH geschaffen. Diese UG kann schon mit 1 EUR Stammkapital gegründet werden.

Steuern

Wo wir gerade beim Staat sind, widmen wir uns nun dem Thema Steuern.
Die relevantesten Steuern für Gründer sind die Umsatzsteuer, die Einkommensteuer und für Gewerbetreibende und Kapitalgesellschaften die Gewerbesteuer, für letztere auch noch die Körperschaftsteuer.
Evelyn Brock erklärt, was bei der Umsatzsteuererklärung zu beachten ist und dass es sinnvoll ist, für die zukünftig zu erwartende Einkommensteuernachzahlung Rücklagen zu bilden.

Döner macht schöner

Hoppla, es ist ja schon Mittagspause. Jetzt zeigt sich erneut, dass wir uns hier mitten in der Pampa befinden. Mit ein paar Teilnehmern begebe ich mich auf die Suche nach einem Restaurant. Nachdem wir ein paar Restaurants abgelaufen haben, die alle Samstagmittag zu ihrem Ruhetag erkoren haben, sollte ich wohl eher sagen: auf die Suche nach geöffneten Restaurants. Schließlich gewährt uns der Türke am Eck Einlass und es gibt einen üppigen Döner-Teller, guten Appetit!

Networking hilft

Bevor es nach der Mittagspause so richtig weitergeht, plaudert Evelyn Brock von Gründer-Communities. Sie selbst ist gut im Netzwerken. Für sie ist das eine essenzielle Fähigkeit für Gründer, schließlich leben wir ja von Kontakten. Sie empfiehlt, sich auf XING in Gruppen zu engagieren. Für Frauen empfiehlt sie das Selbstständigen-Netzwerk „Schöne Aussichten“.

Bauchladenläden stehen für nix

„Gelobt sei das Internet.“ Jetzt geht es um das liebe Marketing. Heute ist es so viel einfacher als früher, sich in seinem Markt umzuschauen und zu erfahren, was die Mitbewerber alles so treiben.
Ein wichtiges Feld im Marketing ist das Produkt, das ich anbiete. Immer wieder erlebt Evelyn Brock, dass Gründer die Tendenz haben, einen ganzen Bauchladen an Produkten anzubieten. Ihre Empfehlung lautet: Fokussieren! Als Bauchladenanbieter kann ich mich gerade am Anfang leicht verzetteln. Es ist auch für meine Kunden viel einfacher, mich zu empfehlen, wenn ich klar für etwas stehe.
Das heißt für uns: Nische finden! Dann habe ich vielleicht weniger potenzielle Käufer, dafür eine bessere Differenzierung zum Wettbewerb und am Ende mehr Umsatz und vor allem mehr Gewinn.

Mach nicht alles selbst

Immer wieder rät Evelyn Brock dazu, nicht alles selbst zu machen, sondern bestimmte Aufgaben nach draußen zu geben. Neben der Buchhaltung gehört für sie auch der Entwurf eines Logos und die Internetseite dazu. Sie möchte uns davor bewahren, das alles selbst zu machen, „weil, liebe Leute, das sieht man eben.“
Es genügt nicht, die Internetseite online zu stellen. Das wäre so, wie eine Visitenkarte auf die Straße zu werfen und zu hoffen, dass man mich findet. Für einen Selbstständigen ist es unerlässlich, gefunden zu werden. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Google AdWords sind zwei Tools, die dabei helfen können. Sie spricht den Teilnehmer an, der sich als Trainer selbstständig machen wird: Auch ein Blog kann ein gutes PR-Tool sein…

Der Preis ist heiß

Eines der wichtigsten Tools im Marketing ist der Preis. Auch hier hat Evelyn Brock eine klare Haltung. Lieber hochpreisig und hochwertig starten. Am Wichtigsten dabei: Mit der Haltung in den Markt gehen, dass ich das wert bin und zu meinem Preis stehen. Wenn ich auch noch ne kleine Marktforschung machen kann, kann ich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ich meine Produkte am tatsächlichen Bedarf der Kunden ausrichte. Na, das wär ja was!

Marketingideen austauschen

Beim Thema Werbung kommt sie nochmal zurück auf XING. Diese Plattform kann sehr gut als Akquisemaschine dienen. Mit ein wenig Wehmut schaut sie auf ihre Anfangszeit zurück: „Was hätte ich mich gefreut, wenn es das damals schon gegeben hätte.“
Zum Abschluss des Marketing-Parts gibt es eine kleine Übung. In Zweiergruppen tauschen wir uns aus und beraten uns gegenseitig, was gute Marketingideen für unsere Gründungsvorhaben sein könnten. Eine gute Erkenntnis aus diesem Austausch ist für mich, mich näher mit der Frage zu beschäftigen: Wer hat schon meine Zielgruppe und wie kann eine Kooperation aussehen?

Perspektive? Wechseln!

Bevor wir uns dem nächsten Thema zuwenden, legt uns Evelyn Brock ans Herz, immer wieder einen Perspektivwechsel vorzunehmen und uns in die Lage des potenziellen Kunden zu versetzen. Oft sind wir so tief im Thema drin und unterhalten uns auf Fachidiotenniveau. Die Kunst ist es, die Sprache des Kunden zu sprechen.

Zahlen, bitte!

Für viele Gründer ist die betriebswirtschaftliche Planung der ungeliebte Teil. Da kann uns Evelyn Brock keine Illusionen machen: „Da müssen Sie durch, hilft ja alles nix.“
Zum Glück kann ich mir als Gründer da auch Hilfe holen. Eine Website, die häufiger genannt wird, ist die Gründungswerkstatt NRW. Hier finden sich neben vielen konkreten Tipps für Gründer auch Vorlagen für die Kalkulationen, die ich als Selbstständiger vor der Gründung durchführen sollte und mir immer wieder anschauen sollte, ob ich die geplanten Zahlen auch einhalte. Eine realistische oder eher zurückhaltende Planung kann helfen, einen guten Blick auf das geplante Vorhaben zu bekommen. Wenn ich mich mit meinen Zahlen auskenne, kann ich auch rückwärts rechnen und meinen Mindest-Tagessatz ermitteln.
Evelyn Brock brauchte damals drei Jahre, um Fuß zu fassen. Das ist auch der Zeitraum, den die meisten Gründer brauchen, um auf 100% hochzufahren.

„Guten Tag, auf Wiedersehen!“

Als nächstes sprechen wir über die Möglichkeiten einer Finanzierung und entsprechende Fördermöglichkeiten. Hier scheint es Unterschiede zwischen den Banken zu geben, was die Bereitschaft angeht, einem Gründer einen Kredit für seine Unternehmung einzuräumen. Es gab wohl mal Banken, da konnte man hingehen, die sagten dann: „Hallo, guten Tag. Schön, dass Sie da sind. Auf Wiedersehen!“
Neben der Finanzierung mit Krediten von Banken und KfW gibt es noch das eigene Feld des Crowdfundings und Venture Capital. Wer die Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ kennt, kann da sicher einiges lernen.

Hab nen Plan!

Neben den Fördermöglichkeiten für Kredite haben Gründer die Möglichkeit, beim Arbeitsamt einen Gründerzuschuss zu beantragen. Zentrales Element des Gründerzuschussantrags ist ein Business Plan. Unabhängig von der Beantragung des Zuschusses empfiehlt Evelyn Brock jedem Gründer, einen Business Plan zu schreiben. Da schließt sich ein Kreis zum Anfang des Seminars. Damals betonte sie schon, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Die Erstellung eines Business Plans zwingt einen dazu, sich mit allen Aspekten der Gründung zu beschäftigen und diese gut zu durchdenken. Wenn als Ergebnis auch noch ein Zuschuss für die ersten 6 Monate der Selbstständigkeit rauspurzelt, umso besser.
Einige Teilnehmer berichten, was sie rund um den Gründerzuschuss erlebt haben und geben ein paar Tipps an die anderen Teilnehmer weiter. Genau dieser Austausch von Erfahrungen macht dieses Seminar so wertvoll, super!

Beratung? Ja, klar!

Ein Teilnehmer fragt: „Würden Sie eine Gründungsberatung empfehlen?“ Mit einem Lachen antwortet Evelyn Brock, die Gründerberaterin: „Ja, klar!“ Sie erzählt davon, dass diese Tabellen (also Umsatzplan & Co.) für einige Gründer der „Horror in Tüten“ sind. Da kann eine Beratung helfen, diesen Horror abzumildern. Es gibt Berater, die für ihre Klienten den gesamten Business Plan schreiben. Das macht sie nicht, ihr Konzept lässt sich am besten mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ beschreiben. Das finde ich passender, schließlich geht es um das eigene Unternehmen. Da kann es nicht schaden, den Business Plan selbst zu schreiben.

Gut versichert

Ein Bereich, der sich stark ändert, wenn ich vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit gehe, ist die soziale Absicherung und Versicherungen. Evelyn Brock erklärt die Unterschiede zwischen der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung und die Besonderheiten für Selbstständige. Bei der Rentenversicherung kommt es darauf an, in welchem Beruf ich mich selbstständig mache. Einige Berufe sind verpflichtet weiter zu zahlen, für andere bietet es sich an, sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten zu lassen und eventuell freiwillig weiter einzuzahlen. In der Arbeitslosenversicherung kann ich mich freiwillig weiterversichern. Hier kann ich für mich abwägen, ob ich lieber das Gefühl der Sicherheit haben möchte oder lieber mit einem „Ich schaffe das“-Gefühl auf diese Absicherung verzichte.

Durch!

Puh, das war ganz schön viel Inhalt für einen Tag, jetzt sind wir durch mit dem Ritt durch die Selbstständigkeit und Existenzgründung. Mit einem Blick auf die Pinnwand-Karten mit dem, was wir erwarten (ein Reim!), ergänzt Evelyn Brock noch zusätzliche Informationen. Am Ende holt sie sich Feedback zum heutigen Training ein und wünscht uns allen eine erfolgreiche Gründung und Selbstständigkeit. Vielen Dank!

Fazit

Es ist tatsächlich so. Über das Thema Existenzgründung könnte man locker drei Wochen durchquatschen. Genauso gut könnte man sich drei Wochen lang damit beschäftigen, die Informationen im Internet zusammen zu suchen.
Im heutigen Seminar schafft es Evelyn Brock, die wichtigsten Themen zu streifen und dort die wesentlichen Infos hervorzuheben. Dabei geht sie individuell auf jeden Teilnehmer mit dessen Vorhaben und dessen aktuellen Fragestellungen ein. So wird aus einem PowerPoint-Vortrag auf einmal ein informatives Gespräch, aus dem ich viele Hinweise und Tipps mitnehmen kann. Ich schätze Evelyn Brocks fröhliche und ermutigende Art, die sicher dazu beiträgt, dass die Teilnehmer mit einem guten Gefühl in Bezug auf die geplante Gründung aus diesem Seminar gehen.

Jetzt Du

Bei welchem Projekt kannst Du mehr Durchhaltevermögen gebrauchen? In welchem Bereich kannst Du Hilfe von außen benötigen und hast sie Dir bislang noch nicht geholt?

Ein Gedanke zu „Evelyn Brock – Leitfaden für eine erfolgreiche Existenzgründung (IHK): Der Erlebnisbericht

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