Thilo Baum – Komm zum Punkt: Der Erlebnisbericht

Das Wichtigste in Kürze


  • Wechsel die Perspektive:
    Bevor Du anfängst zu schreiben, versetze Dich in die Situation Deines Lesers oder Kunden
  • Gib Bedeutung:
    Lass den Leser wissen, was Deine Botschaft für ihn bedeutet anstatt nur die Fakten zu beschreiben
  • Kürze Deine Texte und Wörter:
    Finde einfache Sätze und Wörter und streiche Überflüssiges

Ein Mann, ein Baum!

Heute geht’s einigen Tieren an den Kragen. Heute macht Thilo Baum Bandwurmsätzen, Wortmonstern und anderen Ungeheuern den Garaus. Denn Thilo Baum ist: Der Klartext-Experte.
Im Vorfeld zum Seminar „durften“ wir Teilnehmer unsere Texte einreichen, die Thilo Baum später lustig in der Luft zerpflücken wird. Ich war so mutig und habe den „Über mich“-Text aus diesem Blog eingereicht. Ich bin gespannt und auch ein wenig besorgt, was damit passieren wird.
Das Seminar startet mit einer ausführlichen Vorstellung von Thilo Baum: Schon früh entdeckte er bei der Zeitung seine Lust und auch seine Gabe, kurze und knackige Überschriften zu entwerfen. Dabei lässt er sich leiten von einem Zitat Arthur Schopenhauers:
Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.
Sein nächster Karriereschritt hatte einen ungewöhnlichen Start: Thilo Baum nahm Newsletter von Unternehmen genauer unter die Lupe, korrigierte die verschwurbelte Sprache und schickte sie so wieder an die Unternehmen zurück. Allein dadurch ist er an Aufträge gekommen!

Komm zum Punkt! Jetzt!

Das Thema „Klartext“ findet sich auch in seinen Büchern wieder. Es ist sicher kein Zufall, dass die Titel seiner Bücher knapp gehalten sind und drei davon sogar ausschließlich aus Ein-Silben-Wörtern bestehen: „Mach Dein Ding!“, „Denk mit!“ und das Buch, das er als sein wichtigstes bezeichnet: „Komm zum Punkt!“

„Komm zum Punkt!“ heißt auch das heutige Seminar. Seminare und Vorträge nutzt Thilo Baum, um anderen zu vermitteln, wie man klar und einfach das kommuniziert, was man eigentlich sagen möchte. Gerade bei Unternehmen sieht Thilo Baum noch großen Handlungsbedarf, wenn er sich die eine oder andere Pressemitteilung anschaut. Mittlerweile redigiert er auch Texte, die er inhaltlich nicht versteht. Für ihn ist das im Wesentlichen ein mathematischer Prozess mit klaren Regeln. Und diese Regeln werden wir heute lernen, yippie!

Auf die richtige Perspektive kommt es an

Bevor Thilo Baum zu schreiben oder zu redigieren anfängt, sorgt er insbesondere für eine Voraussetzung: Er versetzt sich in die Perspektive des anderen, des Lesers. Dies illustriert er mit Hilfe einiger anschaulicher Bilder.
In vielen Seminaren verstehen die Teilnehmer den Trainer nicht, weil dieser sein Fachwissen auch bei den Teilnehmern voraussetzt. Es gibt noch so viele andere Beispiele, die zeigen, dass der Wechsel der Perspektive gar nicht so oft vollzogen wird. Häufig ist das Ergebnis für den neutralen Beobachter amüsant, um nicht zu sagen: lustig! Thilo Baum hat uns dazu einige Schmankerl mitgebracht.
Das wird den ganzen Tag so gehen: Thilo Baum zeigt auf heitere Weise auf, wie es aussieht, wenn Kommunikation schief geht und Klarheit fehlt. Dann löst er den Knoten und bringt Klarheit in die Angelegenheit.

Alles hat einen Sinn

Vor Aufzügen in Deutschland hängt oft ein Schild „Im Brandfall Aufzug nicht benutzen“. Richtig hilfreich ist das nicht, wenn einem nur gesagt wird, was man nicht tun darf. Oft liegt das daran, dass nur die Frage „Warum?“ beantwortet wird. Warum hängt das Schild da? Weil es verboten ist, im Brandfall den Aufzug zu benutzen.
Viel hilfreicher wäre es, die Frage „Wozu?“ zu beantworten. Wozu hängt das Schild da? Damit die Menschen bei einem Feuer die Treppe nehmen und nicht den Aufzug. Dann würde genau das auch auf dem Schild stehen: „Im Brandfall die Treppe benutzen“, am besten noch mit einem Hinweis, wo die nächste Treppe zu finden ist.
Für Trainer ist es auch ratsam, die Wozu-Frage zu stellen. Denn wir basteln ein Seminarkonzept nicht, weil …., sondern, um zu … Leuchtet ein, oder?

Siri versteht’s nicht

Es folgen ein paar erheiternde Schnappschüsse von missverständlicher (weil unklarer) Kommunikation. Ein Klassiker sind die Pfeile nach oben und nach unten vor den Aufzügen. „Zivilisten drücken beide Knöpfe“, meint Thilo Baum. Zum einen, weil sie denken, dass es dann schneller geht oder auch, weil sie nicht wissen, was der richtige Knopf ist, wenn sie vom Erdgeschoss in den 4. Stock wollen. Einige drücken auf den Pfeil nach unten, weil sie den Aufzug runterholen wollen, andere drücken auf den Pfeil nach oben, weil sie nach oben wollen. Alles eine Frage der Perspektive!
Aufzug: Ich will nach oben oder nach unten
Jetzt versteht es jeder – eine einfache und geniale Lösung
„Wenn wir wissen, was wir sagen wollen, wieso sollten wir’s nicht sagen?“ Mit dieser Frage leitet Thilo Baum eine kurze Phase der Verwirrung in meinem Kopf ein, die schließlich in eindeutige Zustimmung mündet. Ja, genau. So sollten wir’s machen!
Plötzlich meldet sich Siri zu Wort. Die vorwitzige iPhone-Spracheingabe-Assistentin wurde aus Versehen von einem unachtsamen Teilnehmer aktiviert: „Falls Du gerade etwas gesagt hat, habe ich es nicht verstanden.“ Da fühlt sich Thilo Baum natürlich an der Ehre gepackt: „Jetzt rede ich hier 30 Minuten über Klarheit in der Sprache und dann so was!“ Herrlich, ich liebe solche Momente, die man einfach nicht planen kann.

Was jedes Unternehmen erfolgreicher macht

Immer wieder verweist Thilo Baum auf den Unterschied zwischen konvergentem und divergentem Denken. Beim konvergenten Denken spreche ich von der Sache und überlege mir „Was will ich sagen?“. Beim divergenten Denken spreche ich von der Bedeutung des Sachverhalts für den Empfänger meiner Botschaft und überlege mir, was beim anderen ankommen soll. Thilo Baum zitiert hier den OBI-Gründer Manfred Maus:
„Der Kunde will keinen Bohrer, er will ein Loch in der Wand.“
Es geht also um den Nutzen (divergentes Denken) und nicht um das Produkt (konvergentes Denken).
Da sind wir wieder beim Perspektivwechsel. Als Anbieter eines Produkts oder einer Dienstleistung bin ich sicherlich erfolgreicher, wenn ich den Nutzen aus Kundensicht beschreibe und nicht die zahlreichen Produkteigenschaften runterbete. Dabei geht es auch um so Feinheiten, dass ich eine Wohnung nicht „zu vermieten“, sondern „zu mieten“ ausschreibe und den Anhang einer Mail nicht mit „ich sende Ihnen“ ankündige, sondern mit „Sie erhalten“.

Es wird schulisch!

Wir erhalten ein Handout. Natürlich gibt es heute in diesem Seminar eine Agenda. „Nach Agenda ist in vier Minuten Pause, werden wir machen.“ Klare Agenda, klare Ansage!
Nach der Pause droht Thilo Baum an, dass es gleich schulisch wird und kündigt drei wesentliche Regeln an.
Was immer geht: kürzen! In der Schule und an der Uni haben wir gelernt, uns kompliziert auszudrücken, weil das ja so intelligent wirkt. Thilo Baum nimmt uns die Illusion, wir hätten wirklich Lesen und Schreiben gelernt. Heute lerne ich wirklich viel dazu. Wir schauen uns gemeinsam ein paar Bandwurmsätze an, die Thilo Baum Schritt für Schritt kürzt und deutlich verständlicher macht. Das typische Phänomen, das er dabei beobachtet: Wenn Leute das Endergebnis sehen, nicken alle und finden es super. Wenn sie allerdings sehen, welche Wörter er streicht, sagen alle: „Darf man das streichen?“
Das Endergebnis: klar und verständlich
Ähnlich geht es mir anfangs auch. Je mehr ich Thilo Baum bei seiner Arbeit zusehe, umso faszinierter bin ich. Es ist wie bei einem Bildhauer, der aus einem undefinierbaren Steinblock eine schöne, klar erkennbare Statue zaubert. Und wie macht er das? Durch Weglassen! So wird aus der „juristischen Fragestellung“ die „Rechtsfrage“ und aus „Stillschweigen“ wird „Schweigen“.
Der Weg zum Ergebnis – vereinfachen und streichen!
Was ist denn nun der Grund für solche ausufernden Formulierungen? Thilo Baum erkennt hier die Angst, Fehler zu machen oder ungenau zu sein.

Die drei Grundregeln für klare Sprache

Wir dürfen uns nun an ein paar Satzungetümen versuchen und diese zur Klarheit führen. Dabei wenden wir die angekündigten drei Regeln an, von denen ich hier zwei vorstellen möchte:
1) Aktiv statt Passiv, wenn möglich
2) Verben statt Substantive
Bestimmt nicht überraschend und auch sicher nicht neu für viele Teilnehmer und Leser. Allein die Tatsache, dass wir diese Regeln kennen, heißt leider nicht, dass wir sie auch konsequent anwenden. Davon werde ich später noch ein Liedchen singen können, wenn es an die Analyse (und Korrektur!) des Textes geht, den ich eingereicht habe.

„Die Welt trauert, Bayern weint“

Als nächstes wenden wir uns Überschriften zu. Das hat Thilo Baum bei der Berliner Zeitung, einer Boulevardzeitung, gelernt. Auch wenn die Qualität der Artikel diskutabel sein mag, sind die Überschriften in diesen Blättern sehr auf den Punkt. Das ist für eine Boulevardzeitung extrem wichtig. Denn insbesondere die erste Seite mit den großen Überschriften ist ein entscheidendes Verkaufsinstrument. Im Gegensatz zu Tageszeitungen wie der F.A.Z. leben diese Zeitungen nicht von Abos, sondern vom Verkauf am Kiosk und auf der Straße. So machen Bild, Express & Co. Tag für Tag den Passanten mit großen Schlagzeilen neugierig auf den Inhalt und versuchen so, den Kunden immer wieder neu für sich zu gewinnen.
Ein Beispiel für eine gute Überschrift und Schlagzeile ist „Mann beim Abwaschen ertrunken“. Diese kombiniert zwei Banalitäten, das Abwaschen und das Ertrinken, in der Kombination wird daraus deutlich mehr. Das „Wir sind Papst“ der Bild-Zeitung kennt wohl jeder und die Älteren können sich vielleicht noch an die Schlagzeile zum Tod von Franz-Joseph Strauß erinnern: „Die Welt trauert, Bayern weint“. Die eigentliche Überschrift, die Headline, hat die Aufgabe, die emotionale Bedeutung rüberzubringen. Dadrunter, in der Subline und später im Text, wird rational erläutert, um was es genau geht.

Werde nicht zum „Liebhaarber“ deines Textes

Thilo Baum warnt davor, dass wir uns zu sehr in den eigenen Text und die Überschriften verlieben. Auch Wortspiele würde er nur sehr gezielt einsetzen und nicht um ihrer Selbst willen. Wenn ich mir das ein oder andere Wortspiel in dieser Welt so anschaue, kann man diesen Hinweis gar nicht laut genug herausposaunen.
Liebe Friseure, auch Ihr könntet sorgsamer mit Wortspielen umgehen, wenn es um die Auswahl eines tollen Namens für Euer Geschäft geht. Dann wären uns Namen wie „Haarmonie“, noch schöner: „Vielhaarmonie“ und auch „hair-rein“, „Liebhaarber“ und „CreHaartiv“ vielleicht erspart geblieben.

Nehmt Euch auf jeden Fall Thilo Baums Erkenntnis zu Herzen: Texte werden immer besser, wenn jemand drüber schaut.

Headline und Subline sollten aufeinander abgestimmt sein…

Überschriften werden nicht verrückt

Auch und gerade bei den Überschriften gilt: In der Kürze liegt die Würze!
Überschriften müssen ja auch reduzieren, sonst wäre es ja der Text. Ein Stadtplan gibt ja auch nur die wichtigsten Elemente einer Stadt wieder, so dass man sich gut orientieren kann.
Eine Überschrift muss nicht grammatikalisch richtig sein, solange sie wirkt. „Marx und Engels werden verrückt“ titelte die BZ vor einigen Jahren, als das Denkmal der beiden Herren für einen U-Bahn-Bau in Berlin an einen anderen Ort gebracht werden sollte. Das Spielen mit Doppeldeutigkeiten kann helfen, muss aber nicht.

Jetzt geht’s los!

Nach der Mittagspause nähern wir uns jetzt langsam der Sezierung der eingesandten Texte, uih uih!

Vorher haben wir noch die Aufgabe, aus einem längeren Text über ein neues Haarwuchsmittel mit Nebenwirkungen eine knackige Entscheidungsvorlage für den Vorstand zu zimmern. Gar nicht so einfach, hier nur das Wichtigste rauszufiltern und nichts Wesentliches zu vergessen.

Sprichwörter verhunzen sorgt für Aufmerksamkeit – funktioniert!
Jetzt aber los! Die ersten eingesandten Texte werden auseinander genommen und wieder zusammengeflickt. Zunächst ist ein Teilnehmer dran, der einen Newsletter für sein Produkt analysiert haben möchte. Thilo Baum nimmt ein paar deutliche Eingriffe vor und macht den Text damit deutlich aussagekräftiger und prägnanter. Neben den schon erwähnten Regeln nennt er noch ein paar mehr Tipps und Tricks. Die Reihenfolge und Struktur in einem Text ist wichtig: Mit dem Kundennutzen und mit einem klaren Appell (Call to Action) enden. Ein Komma an der richtigen Stelle bringt auch Struktur. Thilo Baum setzt deswegen jedes Komma, das er setzen darf. Da ist die Rechtschreibung ja recht kulant geworden.
Auch ein guter Tipp: In der Kundenansprache Sätze eher nicht mit „ich“ beginnen. „Ich gebe Ihnen Ihre Zeit zurück“ kann ich durch „Gewinnen Sie Zeit!“ ersetzen.

Ich bin dran!

Die Zeit ist gekommen: Mein Text liegt auf dem Seziertisch.
Wie schon erwähnt, habe ich den Text der „Über mich“-Seite eingereicht.
Es geht gut los: Der Einstieg wird mit „ok“ bewertet. „Hallo, ich bin Frank“ kann man wohl machen. Dann gibt es ein paar hilfreiche Tipps. Zahlen ausschreiben, weil das emotionaler wirkt und zu meinem sonstigen Schreibstil passt. „Angestelltendasein“ kann ich zu „Angestellter“ kürzen, auch „%“ sollte ich lieber als „Prozent“ ausschreiben, besser für den Lesefluss, anstatt „in den letzten Jahren“ schreibe ich besser „in den vergangenen Jahren“, weil es ja hoffentlich nicht meine letzten Jahre waren.
Ein paar Hilfen zu Formulierungen bekomme ich noch und den Hinweis, Begriffe wie „Improvisieren“ für den Leser verständlich zu erklären. Wir gehen nicht den kompletten Text durch, weil noch weitere Teilnehmer auf die Verschönerung ihrer Texte warten. Das Ergebnis findest Du ab sofort auf meiner „Über mich“-Seite.
Auch bei den nächsten Teilnehmern gibt Thilo Baum klares und schonungsloses Feedback, was aus seiner Sicht noch am Text verbessert werden kann. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das auf der einen Seite etwas weh tut (vielleicht hatte ich mich in die eine oder andere Formulierung verliebt?) und auf der anderen Seite sehr hilfreich ist. Die Tipps sind einleuchtend und die bessere Wirkung ist sofort ersichtlich.
Zwischendurch dürfen wir uns noch mal an einem Text versuchen. Wir sollen einen Newsletter an Apotheker verfassen und sie für ein Präparat erwärmen, das supercool ist und leider auch wieder ein paar unschöne Nebenwirkungen hat.

Komm! Lies!

Soeben hat sich Thilo Baum über typische Fauxpas in der deutschen Sprache echauffiert, et voilà! Er beobachtet eine Neigung zu falsch gebildeten Imperativen. Es heißt: „Gib!“, „Nimm!“ und „Lies!“ und nicht „Gebe!“, „Nehme!“ oder „Lese!“. Ah, da habe ich schon den nächsten Fehler eingebaut. Ich habe fälschlicherweise ein „oder“ in der Aufzählung verwendet. Dabei gehört dort ein „und“ hin.
Kurz vor Schluss geht es noch mal kurz um den Perspektivwechsel. Was uns beim Schreiben von Texten immer klar sein sollte: Die Meinung bildet sich im Kopf des Lesers. Er ist es, der entscheidet, ob der Text lecker nach Erbsensuppe schmeckt oder nicht, basta!

Kommst Du?

Zum Abschluss machen wir noch eine grandiose Übung, die das Reduzieren auf’s Wesentliche trainiert. Einen Apostroph (oder sagt man „einen Apostrophen“?) darf man übrigens dann setzen, wenn man dadurch einen oder mehrere Buchstaben ersetzt. Bei „Moni’s Haarstube“ hat der Apostroph nichts zu suchen.
Zurück zur grandiosen Übung, die sich „Ein-Silben-Spiel“ nennt: Wir dürfen einen Text schreiben, der ausschließlich aus Ein-Silben-Wörtern besteht. Schön, wenn sich eine sinnvolle Geschichte ergibt. Als Hilfestellung steht die Überschrift schon fest: „Im Zug von Köln nach Kiel“. Ich habe großen Spaß bei dieser Übung und bringe eine halbwegs plausible Geschichte zu Papier. Ein paar Teilnehmer lesen ihre Geschichten vor. Toll zu erleben, wie viel Kreativität hier schlummert! Hier mein Werk:

Fazit

Wow! Welch ein intensives Seminar, mein Kopf brummt. So viel Inhalt und so viel Mitdenken und dann noch mein Text vor den Augen aller unter die Lupe genommen. Ganz schön viel, ganz schön gut!
Mir gefällt insbesondere die Mischung aus klaren, verständlichen Regeln für eine bessere Sprache und die amüsanten Beispiele, wie es auch mal schief gehen kann. Thilo Baum bringt die Begeisterung an Sprache lebhaft rüber und zeigt live und in beeindruckendem Tempo, wie man die genannten Regeln anwenden kann und für sprachliche Klarheit sorgen kann. Es bleibt genug Zeit für die Teilnehmer, das Schärfen eigener oder fremder Texte zu üben. Eine rundum runde Sache!

Jetzt Du

Wo drückst Du Dich manchmal noch verschwurbelt und kompliziert aus? Wende bei der nächsten Mail, die Du schreibst, die Regeln für mehr Klarheit an: Aktiv statt Passiv, Verben statt Substantive. Und natürlich: Fasse Dich kurz!
Mehr zu Thilo Baum findest Du hier: www.thilo-baum.de 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.